Abschlußsingstunde
Wir sind stolz auf unsere Jubilare

 

Schon seit vielen Jahren ist es bei der Liederlust Ohmden eine liebgewordene Tradition alljährlich das Singejahr mit einer Abschlußsingstunde zu beenden.

Bei diesem Beisammensein steht die Geselligkeit im Vordergrund. Ein wohlschmeckendes Abendessen ist der Auftakt zu dieser internen Vereinsveranstaltung. Im Rahmen dieser Veranstaltung erhalten verdiente Chormitglieder das obligatorische „Sängerglas" als sichtbares Dankeschön für ständige Anwesenheit. In diesem Jahr durften 13 Sängerinnen und Sänger dieses Vereinsgeschenk entgegennehmen. Der Nikolaus zeichnete in wohlgeformten Reimen das Vereinsjahr mit den unterschiedlichen Aktivitäten auf. Auch langjährige Vereinsmitglieder werden im Rahmen dieser Veranstaltung geehrt, Wilhelm Braun stellvertretender Präsident des Karl-Pfaff-Gaues nahm diese Ehrungen vor.

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von links: W. Haug, Gauvizepräsident W. Braun, E. Gölz, J. Steffl, B. Ernst, U. Müller, R. Müller, W. Ziegelin, A. Ziegelin, 2. Vorsitzender Th. Schmid

Für 60 Jahre Vereinsmitgliedschaft wurden Ernst Wagner und Reinhold Ziegelin geehrt. Walter Haug wurde für 50 Jahre aktives Singen bei der Liederlust Ohmden mit der Urkunde und Ehrennadel des Deutschen Chorverbandes und der Liederlust Ohmden ausgezeichnet. Johann Steffl erhielt die Urkunde und die Ehrennadel des Schwäbischen Chorverbandes für 40 Jahre aktives Singen im Chor.

Hans Herzinger wurde für 25 Jahre aktives Singen bei der Liederlust Ohmden mit der Urkunde und Ehrennadel ausgezeichnet. Für 25 Jahre Vereinsmitgliedschaft bei der Liederlust wurden Gerda Herzinger, Renate und Ulrich Müller, Ruth Richter und Angelika und Walter Ziegelin mit der Urkunde und Ehrennadel ausgezeichnet.

Für 10 Jahre Vize-Chorleitertätigkeit wurde Brigitte Ernst und Ehrentraud Gölz eine Vereinsurkunde überreicht. Der Gesangverein Liederlust Ohmden ist sehr stolz solch verdiente Vereinsmitglieder in seinen Reihen zu haben.

In einer Bildshow wurde nochmals der Jahreshöhepunkt „Das Singen im Salzburger Dom" und der Vereinsausflug ins Salzburger Land eindrucksvoll in Erinnerung gerufen. Ein harmonischer sehr gelungener Vereins-Jahresabschluß beendete das Vereinsjahr 2008.

 

Auf diesem Wege wünschen wir Ihnen und Ihrer Familie ein frohes Weihnachtsfest und für 2009 alles erdenklich Gute.

 
Adventssingen Peterskirche Weilheim 7. Dezember

Und Euch die Freude bringen... 

Der Gewerbeverein Weilheim hat zu seinem traditionellen Adventsmarkt rund um den Weilheimer Marktplatz eingeladen. Zum festen Programm gehört bei dieser Veranstaltung am 2. Advent das Advents-Singen in der Peterskirche.  Diese Feierstunde wurde von der Chor- und Instrumental-AG der Realschule Weilheim und der Liederlust Ohmden gestaltet und dabei  durften sich die Akteure über eine proppenvolle Peterskirche freuen.

ImageDer gemischte Chor der Liederlust Ohmden verstand es vorzüglich den tollen akustischen Kirchenraum zu nutzen. Mit dem Chorsatz von Klaus Heizmann „Komm zu uns in deinem Wort" wurden die sehr aufmerksamen Konzertbesucher eingestimmt in das Motto dieses Adventskonzerts:  Und Euch die Freude bringen... - „Signum" und „Da pacem Domine" führten hin zu „Alle Dinge dieser Welt" von John Rutter wobei hier die Sopran- und Altstimmen, wie auch die Männerstimmen sehr harmonisch sowohl solistisch wie auch im Gesamtchorklang ineinander verschmolzen. Mit dem „Sanctus" in estnischer Sprache zeigte der Chor der Liederlust betörend schön, welch große Ausdruckskraft sich beim gemeinsamen Singen erzeugen lässt. Dieser großartige Wohlklang war auch bei „Lobt den Herrn" von H.Purcell´s -Trumpet Voluntary- zu spüren ehe dann Chorleiter Bertram Schattel beim Zulu-Song Aya ngena mit seiner kraftvollen ImageSolostimme rythmisch unterstützt vom Chor den ersten Konzertteil beendete.

Nun war es der Chor- und Instrumental-AG der Realschule Weilheim vorbehalten in den weihnachtlichen Teil der Feierstunde überzuleiten. Vortrefflich vorbereitet erklangen sowohl das Schulorchester wie auch der Schulchor. Mit der Liedauswahl „Hört der Engel helle Lieder" und „Gottes Kind ist heut geborn" haben die muskalischen Leiter Marie-Luise Buchholz, Reinhard Klay und Bernd Reichenecker ein sehr gute Wahl getroffen.

Nun endlich durften alle Kirchenbesucher gemeinsam mit den beiden Chorgruppen einstimmen in „O du fröhliche".

Danach wagten die beiden Chöre eine sehr reizvolle Herausforderung, denn noch nie hatten die beiden Chorgruppen - Schulchor und Liederlust Ohmden miteinander gesungen. Die „Ohmdener Sternengesänge"ein Liederzyklus, arrangiert von Bertram Schattel in dem sich eine ganze Sammlung von Weihnachtsliedern vereinen war das Premierestück. Es war eine Freude, wie gekonnt Chorleiter Bertram Schattel die beiden Chöre konzertant miteinander verwob. Als sehr einfühlsame Begleiterin am Klavier konnte Ella Flemmer wieder einmal mehr ihr großes Können unter Beweis stellen. Ein vorweihnachtliches Erlebnis sowohl für die begeisterten Zuhörer wie auch für die Chormitglieder der beiden Chöre.

ImageUnd Euch die Freude bringen... auf dieses Thema ging auch das Vorstandsmitglied des „Fördervereins für krebskranke Kinder Tübingen e.V." Kurt Kaiser ein. Er berichtete, dass sich die Chormitglieder der Liederlust Ohmden seit 30 Jahren alljährlich die Aufgabe stellen, zu helfen. Eine Spendenaktion im Anschluß ans Adventssingen geht wiederum an den Förderverein.

Mit der Zugabe dem Segensgruß „The Blessing of Aaron" durften die begeisterten Zuhörer  ein gelungenes Konzert miterleben,  das Lust auf mehr macht. 

 

 

 
Klingender Herbst

Ganze Halle in Stimmung versetzt

Zur Herbstveranstaltung „Klingender Herbst" kommen die Besucher gern, denn sie wissen, dass bei der Liederlust Ohmden immer etwas Besonderes geboten wird. So auch in diesem Jahr. Aus der Nachbargemeinde waren die Holzmadian Harmonists angesagt und von der Kirchheimer Musikschule wurden „Überraschungsgäste" erwartet.

Mit „Herzlich willkommen" nach dem Zulu Traditional Song „Siyanibingelela" wurden die Besucher gleich zu Beginn mit viel Power vom Chor der Liederlust Ohmden begrüßt. Es folgte „Menuett" aus der Oper Don Juan von Mozart,  mit „Swing low" wurde bereits der erste Auftritt des Ohmdener Chors beendet. Chorleiter Bertram Schattel, der an diesem Abend durch das Progamm führte, Imagedurfte nun die Holzmadian Harmonists ankündigen. Die vierköpfige a cappella Männergesangsgruppe sang sich mit ihren Liedern gleich beim ersten Auftritt in die Herzen der Zuhörer. Auch die nächste Gruppe war wiederum eine reine Männerriege. Die Voice Boys der Musikschule Kirchheim, unterstützt von Bertram Schattel am Klavier, bewiesen, dass singen im Chor für Jungs ungemein viel Freude und Spaß bereiten kann. „Der Wüstentango" von Lemmermann und der „Spinnwebenboogie" von Meinhard Ansohn wurden von den sieben Jungs sehr gekonnt vorgetragen.


 

 

 

 

ImageDie Geschwister Beck, Natalie, Jonas und Raphael waren der folgende Programmpunkt. Raphael (in Ohmden sehr gut bekannt als König Brahmadatta aus dem Musical „Die Baumgöttin") war es vorbehalten mit einem Solostück dem Lied des Caspar: „Hier im ird´schen Jammertal" aus der Oper „Der Freischütz" von Carl Maria v. Weber den Auftritt zu eröffnen. Nun folgte das Terzett mit „Das Bändchen" von W.A. Mozart. Ein Auftritt, der drei jungen Gesangskünstler, der alle Zuhörer bezauberte und mit tosendem Beifall belohnt wurde.

Nun war es den Holzmadian Harmonists vorbehalten, ihr Können mit Witz und Charm darzubieten. In einem kurzen aber voll überzeugenden Auftritt kamen die sehr aufmerksamen Besucher voll auf ihre Kosten. Angefangen vom Liebeslied über „ein kleiner grüner Kaktus" bis zum Mostlied wurde diese Boygruop allen Erwartungen gerecht.

ImageDer Chor der Liederlust Ohmden beendete einen Musikabend mit zwei Stücken aus dem Musical Mary Poppins „A spoonful of Sugar" und „Let´s go fly a kite". Hierzu stellte Chorleiter Bertram Schattel das Liederlust Projekt 2009 vor, das ganz im Zeichen der Film- und Musicalmelodien steht. Mit den Afrikanischen Gospelsongs „Ayangena", „Yakanaka" und „Siyahamba" wurde ein sehr abwechslungsreiches Programm beendet.

Zugegeben - so einfach machten es die begeisterten Zuhörer den Musizierenden nicht. Erst eine Zugabe von den Harmonisten und mit dem Chorstück „Noah found grace" bei dem Bertram Schattel mit seinem Solopart glänzte ermöglichte ein Ende der Liedvorträge.

Aber damit war das Programm noch lange nicht zu Ende, das Jazzduo Dario und Didi mit Bass und Saxophon oder Klavier bescherte allen Besuchern nochmals einen gelungenen Ohrenschmaus.

Weitere Bilder vom „Klingenden Herbst" finden Sie in der Bildergalerie! 

 
Ausflug ins Salzburger Land 3.-5. Oktober

Liederlust Ohmden gestaltete musikalisch die Messe im Salzburger Dom 

Verschneiter Jahresausflug ins Salzkammergut 

Renate Schattel 

Am Sonntag gestaltete die Liederlust Ohmden die Messe im Dom zu Salzburg musikalisch mit. Diesem Glanzpunkt aller Konzertereignisse des umtriebigen Gesangvereins waren viele arbeitsreiche Übungsstunden mit Chorleiter Bertram Schattel und ein reger Briefwechsel, den Vorstand Johann Steffl mit Domkapellmeister Professor Cifra führte, vorausgegangen. Die Arbeit hatte sich gelohnt, denn die Ohmdener trafen mit ihrem unter die Haut gehenden Chorauftritt ins Herz der aus aller Herren Länder versammelten Gläubigenschar im Dom. ImageVerbunden mit dieser Aufführung geistlicher Werke war der große Jahresausflug des Vereins mit einer ebenso informativen wie geselligen Busfahrt durch das Salzkammergut, die schönes Wetter vertragen hätte. Aber der Allerhöchste ließ sich vom guten Gesang im Dom offensichtlich nicht bestechen. Stattdessen kam von „oben" beständig Feuchtigkeit mit Regen, Nebel und unverhofften Schneeeinbrüchen, sodass sich das Salzkammergut mit der Mozartstadt in denkbar ungemütlichem Licht zeigte. Umso gemütlicher machte es sich die Chorgemeinde auf den langen Busfahrten mit Gesang, Spirituellem und, ausschließlich zur inneren Auferwärmung dosiert, mit Spirituosen. Die Liederlüstler zeichnen sich durch großes Durchhalte- und Stehvermögen aus und so absolvierte alle, vom achtjährigen Aaron, dem elfjährigen Ferdinand bis hin zu Hugo, dem fast 80-Jährigen, das Reiseprogramm unverdrossen. Und die mehr als fünfzig Reisenden machten sich denn wacker mit Linienbussen auf den Weg zur ersten Reisestation, dem Kehlsteinhaus über dem Berchtesgadener Land, einem Dokument der Imagenationalsozialistischen Architektur nahe Hitlers Feriendomizil Obersalzberg. Die gewaltige Wirkung der in nur 13 Monaten von Zwangsarbeitern in den Fels geschlagenen Kehlsteinstraße sprach eigentlich für sich, wurde aber abgelenkt von den ersten Schneeflocken, die leise auf die sich hoch schnaufenden Busse rieselten. In dem 1834 Meter über dem Meeresspiegel stehenden Ferienhaus, das Adolf Hitler von der NSDAP zum 50. Geburtstag geschenkt bekam, wurde es geradezu gespenstisch. Das Haus, das für heute umgerechnet 150 Millionen Euro gebaut wurde, war komplett in Nebel gehüllt und der angekündigte „überwältigende Blick über das Berchtesgadener Land" wurde ein Blinzeln gegen die Schneeflocken, mulmige Blicke in die Abgründe konnten unterbleiben. Kaum hatte sich die erschöpfte Sängerschar im Speisesaal des ehemaligen „Führers" niedergelassen und heiße Schokolade bestellt, ertönte ein Lautsprecher mit dem Aufruf, in kürzester Zeit zu den Bussen zu gehen, da sie wegen Schneefalls früher hinunter fahren müssten. Nun lassen sich die Urgesteine der Trink- und Wiesbachgemeinde im Schwäbischen Jura nicht so leicht aus der Ruhe bringen. Sie traten den geordneten Rückzug an und strömten mit dem Aufzug über den durch einen 124 Meter ausgeschlagenen Tunnel hinab. Mit ihnen eilten sich allerdings noch jede Menge anderer Besucher, speziell aus den Niederlanden und Japan, sodass nicht alle Ohmdener in den Bussen Platz fanden. Die Zurückgebliebenen warteten frierend mit Hoffen und Bangen eine geschlagene Stunde auf die nächsten Liniebusse, diesmal mit Schneeketten bestückt. Dass alles ein gutes Ende nahm, war den Imagenervenstarken Linienbusfahrern zu verdanken, die im Zwei-Sekunden-Takt gegen den Matsch anbremsten und alle sicher in die Tiefe brachten. Beim nächsten Ausflug auf einen Berg, diesmal den Schafberg über St. Wolfgang am Wolfgangsee im Salzkammergut, streikte die sich jetzt wieder im Weilheimer Reisebus mit Fahrer Martin befindliche Ohmdener Gruppe und verzichtete auf die angekündigte Fahrt mit der erlebenswerten Zahnradbahn. Die Spitze des Berges hüllte sich in Nebel, 25 cm Neuschnee hätte es nachts geschneit, so früh im Jahr, wunderte sich der Zugführer. Stattdessen entschädigte eine Schifffahrt auf dem idyllischen Wolfgangsee die Sänger mit Blicken auf verschneite Berge, den See und das „Weiße Rössl". Auch Mozarts Geburtsstadt Salzburg zeigte sich von seiner „klammen" Seite und Regenschirme taten ihren Dienst. Allein der Charme der Stadt bestach auch ohne die wärmende Sonne ebenso wie der Charme von Veronika, der Stadtführerin. Sie erzählte launig aus der Geschichte der ehemals fürst-erzbischöflichen Stadt, deren weißes Gold schon lange nicht mehr das Salz, sondern die Touristen seien. Um diese anzuziehen, muss ihr berühmtester Bewohner Mozart herhalten. Er werde vermarktet, dass es nicht mehr schön sei, Mozartparfüm, Mozartwaschmittel, Mozartmehl. Die Japaner aber, so die Stadtführerin, hätten dem Fass den Boden ausgeschlagen. Sie erfanden den ImageMozart-BH. Wenn man(n) diesen öffne, ertöne die „Kleine Nachtmusik". Solchermaßen inspiriert, beschlossen die praktischen Sängerinnen der Liederlust, die Melodie in bestimmten Situationen schlicht zu singen. Gesungen wurde im Salzburger Dom allerdings von den Ohmdenern ausschließlich Geistliches. Hier entfaltete sich der Chorklang zu voller Größe, das Zusammenspiel mit Domorganist Professor Metzger klappte aus dem Stegreif harmonisch. Chorleiter Bertram Schattel und seine Mannschaft waren sich einig: „Es war ein erhebendes Gefühl, in einem so großen Raum zu singen und dem Klang nachzuspüren." Der Chor und die bestens vorgetragenen Lieder fanden großen Anklang bei den Zuhörern und der Geistlichkeit. Zufrieden machte sich die Truppe auf den Heimweg, nicht ohne neue Pläne zu schmieden.    

Weitere Bilder finden Sie in der Bildergalerie           

 

 
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